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ECW

General Manager: Theodore Long

Kommentatoren: Matt Striker & Todd Grisham

Ringsprecher: Tony Chimel

Gründung: 1992-2001; seit 2006 wieder

Intro Song: Saliva - Don´t Question My Heart

 

Informationen

Deutscher Titel: ECW

Originaltitel: ECW

Produktionsland: USA

Produktionsjahr(e): seit 1992

Produzent: Vince McMahon

Länge pro Folge: etwa 60 Minuten

Originalsprache: Englisch

Titellied: Saliva - Don´t Question my Heart

Genre: Wrestling

Erstausstrahlung: 13. Juni 2006 (USA) auf SCI-FI (WWE)

Erstausstrahlung (de):auf Premiere

Haupt Championship Title:ECW Championship Title

Championship Title: ECW Championship Title

 

Superstars

Alicia Fox Cristian DJ Gabriel Evan Bourne Finlay Hornswoogle
Jack Swagger John Morisson Katie Lea Mark Henry Matt Striker Paul Burchill
Ricky Ortiz The Miz Teddy Long Tiffany Todd Grisham Tommy
Tony Atlas Tony Chimel Tyson Kid

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Geschichte

Am 27. August 1994 veranstaltete NWA Eastern Championship Wrestling in ihrer ECW-Arena in Philadelphia ein Turnier um den vakanten NWA World Heavyweight Championship-Titel. Dieser bildete einen der wichtigsten Wrestling-Titel zu dieser Zeit. Dennis Coralluzzo, der amtierende Präsident der NWA, ließ es sich nicht nehmen, die absolute Kontrolle über das Turnier zu übernehmen, woraufhin Paul Heyman zusammen mit Shane Douglas, der es gewinnen sollte, einen denkwürdigen Angle ausarbeitete. Douglas konnte in diesen Tournier Too Cold Scorpio besiegen und nahm den vakanten NWA-Titel nur deswegen an, um diesen nach einer kurzen Ansprache verächtlich wegzuwerfen. Shane Douglas erklärte, dass ihm der Titel eines NWA Champions und die Tradition des NWA-Gürtels sowie die Personen, die diesen einst besessen hatten völlig egal seien und das sie ihn „den Hintern küssen könnten“. Douglas weiter in seinem Statemant: „Ich trage keinen Titel einer Promotion, die schon sieben Jahre oder länger tot ist. Ich selbst erkläre hiermit, den ECW- Titel zum Titel eines Weltchampions“. Und schon einen Tag später verkündete Tod Gordon die Schließung von NWA Eastern Championship Wrestling. Er erklärte, dass die Buchstaben ECW nun mehr für Extreme Championship Wrestling stehen würden und das Shane Douglas ECW World Heavyweight Champion, Weltmeister von Extreme Championship Wrestling sei. Damit war der Austritt der ECW aus dem Dachverband der NWA vollzogen und ECW galt nun als drittgrößte Wrestling-Promotion der Vereinigten Staaten.

Extreme Championship Wrestling entwickelte daraufhin ihren eigenen, zur damaligen Zeit einmaligen und auch eigenwilligen Stil. Sie wurde zur Ikone des Hardcore-Wrestlings, bot jedoch gleichzeitig auch Kämpfe, die sich an der mexikanischen Tradition des Lucha Libre orientierten. In der Viking Hall in Philadelphia (in der alle regulären Shows aufgenommen wurden) entstand eine treue Fanbasis, die weniger auf das traditionelle Face-Heel-Schema reagierte, sondern vielmehr die in- und außerhalb des Rings gebotene Action genoss und auch den als „böse“ dargestellten Wrestlern gebührenden Respekt zollte. Mit zuvor weitgehend unbekannten Leuten wie Tommy Dreamer und Taz, aber auch etablierten Wrestlern wie Shane Douglas und Cactus Jack schuf Booker Paul Heyman eine erfrischende Alternative zu den beiden großen amerikanischen Ligen und grenzte sich bewusst vom Mainstream ab. Wegen der mangelnden TV-Präsenz blieb die ECW allerdings zunächst ein Phänomen des Underground und war nur im Südwesten der USA bekannt.

Die alte ECW wurde während ihres Bestehens fünf Mal von den Independents Wrestling Fans (den unabhängigen [keiner Liga nahestehenden] Fans) zur beliebtesten Wrestling-Promotion gewählt; davon vier Mal in Folge: 1995, 1996, 1997, 1998 und letztmalig 2000. Um für den eigenen Wrestling-Nachwuchs zu sorgen, gründete die ECW eine eigene Wrestlingschule namens „The House of Extreme - ECW Wrestling School“, deren wichtigste Abteilung das Dojo von Team Taz war.

Zeitweilig war ECW-Chef Paul Heyman mit der größten amerikanischen Wrestling-Promotion, der WWE „verbündet“: Beide Ligen hatten verschiedene Verträge geschlossen, die es zum einen der WWE erlaubte, ihren Nachwuchs aus Reihen der ECW zu holen und die der ECW erlaubten, in WWE-Sendungen Werbung für sich und ihre Großveranstaltungen zu machen. So tauchten 1997 ECW-Mitglieder in verschiedenen RAW-Sendungen auf und machten dort Werbung für Barely Legal 1997, des ersten ECW-PPV überhaupt. Voraussetzung für diese Verträge war, dass die WWE zum Leidwesen der ECW und ihrer Fans zwei Jahre zuvor (1995) eine King of the Ring-Veranstaltung in Philadelphia abgehalten hatte und dort einige tausend ECW-Fans anwesend waren. Während die WWE-Wrestler bemüht waren, ihre Veranstaltung durch zu bekommen, hallte ihnen in der Halle E-C-W entgegen. Als auch noch die ECW-Wrestler, Sandman und Tommy Dreamer, die mit ihren Familie und Freunden in der ersten Reihe saßen und auch noch die ECW-T-Shirts trugen und die WWE-Wrestler herausforderten, war das Chaos dort perfekt. Wenig später tauchte der WWEler Jerry Lawler in der ECW auf und griff dort in einem Match zwischen Raven und Tommy Dreamer ein.

Um aus dem Schattendasein der WCW und WWF heraus zu kommen, musste man einen landesweiten TV-Vertrag bekommen. Diesen erhielt die ECW auch 1999 bei TNN, jedoch verlief die Zeit nicht zufriedenstellend: Der Sender stellte für die Produktion der wöchentlichen Shows nur ein geringes Budget zur Verfügung, schaltete kaum Werbung ein und zensierte außerdem die Sendungen, was dem Konzept der ECW völlig widersprach. Dennoch schaffte es ECW on TNN stets, die höchsten Einschaltquoten des Senders zu erreichen. In den Augen von Paul Heyman stellte ECW lediglich ein billig zu produzierendes Versuchskaninchen für TNN dar, um zu sehen, ob sich regelmäßige Wrestlingübertragungen des Senders rentieren würden. Dementsprechend verwunderte es auch nicht, dass TNN den Vertrag Ende 2000 fristlos kündigte und stattdessen die Show RAW is War der WWF ins Programm nahm.

Die finanzielle Situation der ECW brach daraufhin zusammen. Durch die Verbindlichkeiten von über 8 Millionen US-Dollar war es unmöglich geworden, weiterhin die Gehälter der Angestellten und Wrestler zu zahlen sowie die Liga aufrecht zu erhalten. So zog es immer mehr Wrestler, denen die ECW teilweise mehrere zehntausend Dollar schuldete, zur WWF und als dann auch im April 2001 plötzlich Paul Heyman bei der WWF auftauchte und dort die Stelle des gefeuerten Jerry Lawler als Kommentator übernahm, galt das Ende der ECW auch offiziell als besiegelt. Trotz Heymans Beteuerungen, ständig nach einer Lösung zu suchen (wenngleich er bei den letzten Shows selbst kaum noch anwesend war und Tommy Dreamer den Großteil des Bookings übernahm), schloss die Liga im Juni des Jahres endgültig ihre Pforten.

 

World Wrestling Entertainment (WWE) startete im Juni 2006 unter dem Namen „ECW“ eine dritte Show mit eigenem Roster („Brand“). Die Sendungen, die der SciFi-Channel wöchentlich ausstrahlt, werden jeweils direkt vor SmackDown aufgezeichnet.

 

Intro